Fachanwältin Ruth Unverzagt, Hohenstaufenring 39, 50674 Köln
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Todesfall Erbschaft Erbteil Miterbe Erbengemeinschaft Pflichtteil                                                                          

Falls Sie einen Todesfall hinnehmen mussten, besteht zuallererst meist so viel Regelungsbedarf, dass Erbschaftsüberlegungen erst in zweiter Linie kommen.

Erbfall - erste Schritte

Am Anfang ist oft noch nicht einmal klar, ob gesetzliche Erbfolge eingetreten ist oder ob der Verstorbene persönlich in die Erbfolge eingegriffen hat und z.B. ein Testament oder einen Erbvertrag hinterlassen hat. Letztwillige Verfügungen, wie man Testamente und Erbverträge auch nennt, sind umgehend dem Nachlassgericht vorzulegen.

Falls der Verstorbene durch letztwillige Verfügung eine Person als Erbe eingesetzt hat, ist diese Erbe und hat Anspruch auf einen Erbteil, auch wenn das Gesetz dies nicht vorgesehen hat.

Es gibt Alleinerben oder Miterben, also eine Gemeinschaft von mehreren Erben.

Erbrecht für enterbte Personen

Falls der Verstorbene durch letztwillige Verfügung eine Person enterbt hat, ist zu prüfen, ob diese zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten gehört und dennoch Anspruch auf einen Pflichtteil hat.

Ein Pflichtteil ist geringer als ein Erbteil. Ein Pflichtteilsanspruch beläuft sich auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

 

 

Erbrecht Neuigkeiten

Europäische ErbrechtsVerordnung

Die neue Europäische ErbrechtsVO vom 17.08.2015 bringt - mit Ausnahme von Großbritannien, Irland und Dänemark - für alle EU-Staaten Neuigkeiten, für z.B. dauerhaft im Ausland lebende Deutsche.

Es gilt nicht mehr automatisch das deutsche Erbrecht. Grundsätzlich soll nun für fast alle EU-Bürger das Recht des Landes gelten, in dem der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte.

Hier kann Handlungsbedarf bestehen.

 
Zentrales Testamentsregister
Auffinden von letztwilligen Verfügungen, also z.B. eines Testaments oder Erbvertrags 

Ist eine letztwillige Verfügung, also z.B. ein Testament, ein Erbvertrag, ein Erbverzicht, ein Ehevertrag usw. registriert, kann sie auch gut gefunden werden.

In jedem Sterbefall prüft die Bundesnotarkammer von Amts wegen, ob für die Erbfolge relevante Urkunden registriert sind.

So werden Testamente auch gefunden, können nicht verschwinden und der letzte Wille des Verstorbenen kann umgesetzt werden.

Ein beurkundender Notar läßt alle ("seine") Urkunden, die für eine Erfolge relevant sind, von Amts wegen im Zentralen Testamentsregister registrieren. Dies kann auch ein Ehevertrag sein, wenn dort zur Erbfolge testiert wurde.

Haben Sie ein eigenhändiges Testament erstellt, kann es nur registriert werden, wenn Sie es einem Notar übergeben oder in die besondere amtliche Verwahrung beim Amtsgericht bringen.

 

 

In Ruhe der Angehörigen gedenken.

Kölner FriedhofsMobil hilft

Servicetelefon: 0800 / 7 89 77 77

Montags bis freitags von 9.00-12.00  nimmt werden Anrufe der Senioren angenommen.

 

Die kostenlosen Besuchstermine auf dem Friedhof liegen am Wochenende zwischen 9.30 Uhr und 17.00 Uhr.

Kölner Friedhofsgärtner verwirklichten die Idee, Senioren und Gehbehinderten mit kleinem Geldbeutel einen kostenlosen Besuch am Grab der Angehörigen zu ermöglichen.

Der hierfür gegründete Verein erkannte die Not der Menschen, besonders beim Tod eines Partners, dessen Ruhestätte nicht besuchen zu können.

Die Senioren werden abgeholt und zurückgebracht. Sie können bis direkt vor das Grab gefahren werden. Dort haben Sie 30 Minuten Verweildauer. Bei Bedarf hilft der Fahrer bei kleineren Handreichungen.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie über das Servicetelefon:

0800 / 7 89 77 77