Fachanwältin Ruth Unverzagt, Hohenstaufenring 39, 50674 Köln
0221-23 10 37

Online-Scheidung erspart grundsätzlich nichts.

Eine klassische Scheidung mit individueller anwaltlicher Betreuung                                                  

- mit persönlicher Beratung und Hilfestellung -

ist im Regelfall nicht teurer als eine Online-Scheidung.

Fragen hierzu beantworten wir gerne.                                                            

Stiftung-Warentest Nr.12. / Dezember 2006 schreibt:

"Internet-Scheidungen, wie Sie manche Anwaltskanzleien für einvernehmliche Trennungen anbieten, bringen nur selten die versprochene Kostenersparnis. Die scheidungswilligen Partner können allenfalls Fahrtkosten sparen oder den Verdienstausfall, den sie durch einen Termin beim Advokaten hätten. Anwaltskosten sparen sie nicht.

Der Scheidungsantrag wird auf der Internetseite der Kanzlei ausgefüllt, die nötigen Urkunden per Post geschickt. Für Rückfragen bleibt der Kontakt per E-Mail oder Telefon, Beratungstermine in der Kanzlei entfallen.

Auch ohne Internet können sich die Partner bei einer einvernWeehmlichen Scheidung aber auf einen Anwalt beschränken. Das Honorar ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach dem Streitwert der Scheidung. Es wird also nicht billiger, wenn man seinen Anwalt nur per Mail kontaktiert.

Geschieden wird nicht im Netz, sondern noch immer vor dem  Richter. Den Anwalt lernen die Parteien meist erst am Tag der Verhandlung persönlich kennen. Sie verzichten darauf, sich vorher ein persönliches Bild von ihm zu machen und bekommen eine Beratung nur auf Rückfrage.

Strittige Punkte bei Sorgerechts- und Unterhaltsfragen können via E-Mail schnell übersehen oder falsch eingeschätzt werden. Vor Gericht kann es dann unter Umständen für eine Klärung zu spät sei, da der Anwalt im Streitfall dort nur eine Partei vertreten darf. statt einer günstigen, unkomplizierten Abwicklung droht dann eventuell später Ärger."

- Ende -

  

Online-Scheidung kann teuer kommen. Viellecht haben Sie andere Gründe für ein Online-Verfahren.

Fachliche Unterstützung erwünscht ?
 

Wussten Sie schon ?

Im Internet finden sich zur Scheidungsan-bahnung Lockangebote, die mit Sorgfalt zu durchleuchten sind.
Geworben wird bei einer Online Scheidung vor allem mit angeblicher Kostenersparnis.
Tatsächlich gelten für alle Scheidungs-verfahren, seien sie als Massenartikel schriftlich online in Auftrag gegeben oder mit persönlichem ausführlichen Anwalts-gespräch eingeleitet, immer dieselben Kostengesetze. 
Die Kosten für eine Scheidung, die über das Internet angebahnt wurde, sind daher grundsätzlich nicht geringer als bei der klassischen persönlicher abgewickelten Ehescheidung.
 
Online-Scheidungen werden mittlerweile in großem Stil von Portalen angeboten, die nicht zu einer Anwaltskanzlei gehören. Die Mandate werden von dort (gegen Gegen-leistung durch die Mandatsempfänger) weitergeleitet.
 
Wichtig zu wissen ist, dass ein Anwalt oder Anwältin im Scheidungsverfahren nur für eine Person des Ehepaares tätig werden darf. Diese eine Person ist zur Zahlung der eigenen Scheidungskosten verpflichtet.
Wenn der andere Ehegatte auf eine  anwaltliche Vertretung verzichtet, ist er ohne anwaltlichen Beistand und er schuldet auch keine eigenen Anwaltskosten.
 
Bis auf wenige Ausnahmen, wenn ein Ehegatte außerordentlich gut verdient, schuldet jeder Ehegatte nur die Bezahlung seines eigenen Anwalts.
Es ist keine (etwa "50prozentige") Ersparnis, etwas nicht zahlen zu müssen, was man ohnehin nicht schuldet.
Für eine kostengünstige Scheidungs-durchführung ist man nicht auf eine Online-Scheidung angewiesen.
 
Eine Internet-Scheidung kann hilfreich sein, wenn in erreichbarer Nähe kein Anwaltsbüro ist oder möglichst viel menschliche Distanz gewünscht wird.
Dennoch findet auch dann im Scheidungs-termin die persönliche Anhörung statt. 
 
 

Falls Sie dennoch eine Online-Scheidung  wünschen sollten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf zu: 0221- 23 10 37