Fachanwältin Ruth Unverzagt, Hohenstaufenring 39, 50674 Köln
0221-23 10 37

 

Ungleichgewicht vermeiden

Unverheiratet

ohne Trauschein

 

 

Für unverheiratete Paare gilt das eheliche Familienrecht nicht

Die für Eheleute geltenden Regeln zu gegenseitigen Unterhalts-ansprüchen gelten hier nicht.

Besonderheiten gelten für eine nichteheliche Mutter.

Die Unterhaltsansprüche für nichteheliche und eheliche Kinder sind heutzutage gleich.

Zum Vermögen gibt es für Eheleute familienrecht-liche güterrechtliche Regungen, die helfen, wenn ein Ehepaar sich trennt.

Nicht verheiratete Paare haben diesen gesetzlichen Schutz nicht.

Wer jahrelang in "wilder Ehe" lebte, aber dennoch seinen Partner oder Partnerin solidarisch unterstützte, hat ohne Hilfsmaßnahmen bei einer Trennung Nachteile.

Heirat nach nichtehelichem Zusammenleben

Auch bei einer Heirat der vormals Unverheirateten ergibt sich für die Zeit der nichtehelichen Partnerschaft vor der Heirat keine rückwirkende Zugewinngemeinschaft.

Durch die Heirat an sich entsteht nach gesetzlicher Vorgabe im Normalfall eine sog. Zugewinngemeinschaft, die einen Zugewinn innerhalb der Ehezeit gerecht zwischen den Ehegatten für den Fall der Scheidung oder Tod verteilen soll.

Denken Sie auch an eine Trennung durch Tod. Für nichteheliche Partner gibt es kein gesetzliches Erbrecht. 

Es gilt also in allen Fällen angemessene rechtliche Schutzstrategien für die Zukunft zu entwickeln.