Fachanwältin Ruth Unverzagt, Hohenstaufenring 39, 50674 Köln
0221-23 10 37

Basis-Infos  für den Trennungsfall, Partnerschaftstrennung und Ehescheidung 

Bei Frau Rechtsanwältin Ruth Unverzagt -  Fachanwältin für Familienrecht mit langjähriger Praxis auch mit gütlichen Regelungen  - liegen Ihre Anliegen in erfahrenen Händen.

Eine Trennung verursacht Bedarf nach Planung und Handlung. Professionelle Trennungsberatung zur rechten Zeit gestaltet mit, "was übrig bleibt".

Bis zur Scheidung sollte möglichst viel geregelt sein, beispielsweise elterliche Sorge für die Kinder sowie Umgang mit ihnen, Unterhalt für Kinder und Ehegatten, Auseinandersetzung des Vermögens, Aufteilung von Schulden, Zuweisung der Ehewohnung und vieles mehr.

Nicht zu vergessen sind die Belange der Kinder. Diese werden leicht unterschätzt.

Wenn die Erwachsenen ihre Lebenssituation ändern, wird auch die Lebenssituation der Kinder geändert. Je jünger die Kinder sind, um so mehr fehlt ihnen die Möglichkeit, die Trennung der Eltern einschätzen zu können. Wenn ein Elternteil aus der Ehewohnung auszieht, halten sich die Kinder oft selbst für die Verursacher, die dafür die Schuld tragen. Gerade jüngere Kinder fehlt die Einsicht, dass ein Ehegatte den anderen verlassen hat. Statt dessen glauben die oft, dass sie selbst von Vater oder Mutter verlassen wurden.

Jede Trennung hat ihre Eigenheiten, sei es Trennung von Ehegatten, gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften oder nichtehelicher Partnerschaften. Die Aufhebung kurzer Ehen muss von Ehen mit langer Dauer unterschieden werden. Nicht jede Trennung muß in eine Scheidung münden. Jedoch gilt immer:

Trennungszeit ist Handlungszeit. Zögern Sie nicht, sich fachlichen Rat zu holen.

Den finden Sie bei qualifizierter anwaltlicher Beratung. In Werbeanzeigen oder in der Presse findet man zunehmend häufiger den Begriff "Scheidungsplaner". Diese Bezeichnung ist neutral und hat mit der rechtlich Abwicklung einer Scheidung nichts zu tun.  Scheidungsplaner können Ihnen lediglich einen Scheidungsanwalt heraussuchen. Rechtsberatung ist nach dem Rechtsberatungsgesetz nur einem ausgewählten Personenkreis erlaubt. Dies sind grundsätzlich staatlich geprüfte Volljuristen und Volljuristinnen, die über eine Anwaltszulassung verfügen. Ins anwaltliche Beratungsgespräch zu Ihrer Trennungs- und/oder Scheidungssache gehören auch die Fragen zum organisatorischen Ablauf der Scheidungsangelegenheit.

Scheidungsverfahren

Für die Beantragung einer Scheidung besteht Anwaltszwang

Jede Ehescheidung muss in Deutschland vor einem Familiengericht durchgeführt werden. Der Ablauf des Scheidungsverfahrens ist gesetzlich geregelt. Die scheidungswilligen Eheleute können sich nur in dem gesetzlich vorgegebenen Spielraum bewegen.

Der Scheidungsantrag muss anwaltlich gestellt werden. Die Scheidungswilligen können selbst keinen Scheidungsantrag stellen. Allerdings müssen die Ehegatten vor Gericht angehört werden. Dies  ist auch bei einvernehmlicher Scheidung so.

Es ist nach deutschem Familienrecht grundsätzlich nicht vorgesehen, einfach nur schriftlich "die Scheidungspapiere auszufertigen".(Dies sieht man allerdings häufiger in ausländischen Filmen mit anderen Scheidungssystemen.)

Aber: Behalten Sie ruhig Blut. Vor dem eigentlichen Scheidungstermin vor Gericht läßt sich im anwaltlichen Schriftverkehr alles ankündigen und vorbereiten. Dies ist die eigentliche Aufgabe der Anwältinnen und Anwälte: vor dem Familiengericht ein reibungsloses Scheidungsverfahren zu ermöglichen.

Im Regelfall gehört zu jedem Scheidungsverfahren ein sog. Versorgungsausgleich. Dabei geht es um die Aufteilung der Anrechte aus den verschiedenen Altersversorgungen für die Ehezeit.

Bei einvernehmlicher Scheidung sollen am besten auch Einigungen zu den sog. Scheidungsfolgen wie z.B. Belange der gemeinsamen minderjährigen Kinder, nachehelicher Ehegattenunterhalt oder Zuordnung der Ehewohnung vorliegen. 

Zu den Scheidungsfolgen, die bei einer Scheidung geklärt werden sollten, gehört auch der sog. Zugewinnausgleich.

Zu beachten ist, dass Einigungen zwischen den Eheleuten nicht automatisch gut, richtig und interessengerecht sind. Eigene Gedanken hierzu sind  im Vorfeld gut. Jedoch sollten Einigungsvorschläge anwaltlich überprüft werden. Zu fragen ist zum Beispiel, ob sie überhaupt wirksam sind und Ihren Interessen dienen.

Da die verschiedenen Regelungspunkte sich gegenseitig beeinflussen können, ferner Formvorschriften zu bedenken sind, ist rechtzeitige anwaltliche Hilfe ratsam.

Möglicherweise schrecken Sie Anwaltskosten. Allerdings kann deren Einsparung im Endergebnis sehr viel teurer kommen. Das Gericht prüft im Scheidungsverfahren Ihre Einigungen grundsätzlich nicht. 

Trennung ohne Scheidung

Wenn keine Scheidung gewünscht ist, tut Regelung oft erst recht Not. Es ist u.a. zu überlegen, ob ein Ehevertrag geschlossen werden sollte.

Rechtsanwältin R. Unverzagt Köln 0221-23 10 37
Rechtsanwältin Ruth Unverzagt, Köln, ist eine sehr erfahrene Fachanwältin für Familienrecht, die Ihnen gerne zur Seite steht. Hierzu gehören insbesondere alle Fragen rund um Trennung, Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht für die Kinder, Umgang mit den Kindern, Zugewinnausleich, Ehewohnung, Schulden und mehr.  
Frau Unverzagt hat als weitere Arbeitsschwerpunkte: Fragen um Partnerschaften, sei es nichteheliche oder eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft.
Ein großer Schwerpunkt sind Angelegenheiten des Erbrechts.
Dazu gehören vor allem Feststellung des Erbteils, Pflichtteils, Pflichtteilsergänzung, Auskunftseinholung, Erbscheinsbeschaffung und mehr.

Mit Hilfe eines Erstgesprächs sollten frühzeitig Eckdaten für Ihre persönliche Rahmenplanung bestimmt werden.

Ziel ist es, Ansprüche zu erkennen, bei Bedarf zu sichern und Handlungsmöglichkeiten zu bewahren.

Die Kosten für ein Erstgespräch über Trennung und Scheidung sind überschaubar. Erfragen Sie mehr über Beratungs- und Scheidungskosten unter Tel.-Nr: 0221-23 10 37.

 

Ein Scheidungsverfahren kann je nach Umständen auch in kurzer Zeit durchgeführt werden. (Hier gelang noch in diesem Jahr eine Scheidung innerhalb von 3 1/2 Wochen.)

Mit welcher Scheidungsdauer in Ihrer individuellen Scheidungsangelegenheit zu rechnen ist, wird hier im Rahmen eines ersten Beratungsgesprächs auf Wunsch mitgeprüft. 

 

Trennungstipps und -Erfahrungen

Love it, change it or leave it

 

"Glückwunsch zur Trennung", sagte ein Mann zu seiner Schwester. Die wußte nicht, wie ihr geschah. Trennungsglück wird eher selten empfunden. Selbst wenn nach jahrelangem unerträglichem Ringen endlich ein Ehegatte als Schlussstrich die Trennung vollzogen hat, dauert es oft eine Zeit, bis langsam das Gefühl der Befreiung einsickert. Ein diffuses Gefühl der Trauer verdeckt die Wendung zur Erneuerung.

Jedoch kommt der Tag, an dem der Trennungsschmerz bewältigt ist und die neuen Möglichkeiten offenbar werden. Dieser psychische Prozess des "Stirb und werde!" geht Hand in Hand mit einem juristischen Ablauf.

Mit einer Trennung erfolgt eine Änderung der Rechtslage. Bisher bestehende rechtliche und finanzielle Ansprüche können enden, neue Ansprüche können entstehen. Damit diese nicht ins Leere gehen oder verfallen, ist es erforderlich, sich darum zu kümmern.

Es ist z.B. zu prüfen, was wird mit den Kindern? Wie sind die Rechte an der Ehewohnung? Wie sind Unterhaltsansprüche von Kindern und Ehegatten zu beurteilen? Was wird aus Schulden? Was ist mit gemeinsamem Eigentum?

Aus Fragen nach Familienunterhalt werden nun z.B. Fragen nach Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt.

Zudem: Wie ist der Güterstand der Ehegatten zu klären? Gesetzlicher Güterstand ist in Deutschland die sog. Zugewinngemeinschaft. Hierbei geht es um die wechselseitige Beteiligung am Vermögen, das in der Ehezeit angesammelt wurde. Nach deutschem Recht ist keine einfache Teilung vorgesehen. Vielmehr ist nach dem Gesetz (Bürgerliches Gesetzbuch= BGB) ein recht kompliziertes Berechnungsverfahren anzustellen, um einen Zugewinn auszugleichen. Hierbei werden sog. Anfangsvermögen und Endvermögen wertend gegenüber gestellt.

Wer gerade den seelischen Trennungsprozess durchläuft, mag sich nicht unbedingt auch noch um die profanen Vermögensangelegenheiten kümmern. Tun Sie´s trotzdem.

Je mehr Klarheit und Durchblick Sie sich frühzeitig verschaffen, desto besser können Sie die finanzielle Trennung und die juristischen Angelegenheiten abhaken. Vermutlich wollen auch Sie - falls Sie vor oder in einer Trennung stehen - eine angemessene - und wenn möglich - gütliche Regelung. Wie der seelische Trennungsprozess braucht auch die juristische Regelung ihre Zeit.

Mit guter juristischer Vorarbeit kann die dann doch oft am Ende stehende Ehescheidung der Partner ein juristischer Schlusspunkt mit einvernehmlichen Regelungen sein. "Mit Würde" äußerte eine Mandantin, "und Nerven schonend", sei so ihre Ehe zu Ende gegangen.

Zurück zum Beginn einer Trennung: Wenn Sie an diesem Punkt stehen, empfiehlt sich zunächst eine anwaltliche Erstberatung, ein erstes (hier:längeres Gespräch). Die Kosten für ein Erstgespräch sind überschaubar (wenngleich nicht in jedem Fall gleich.) Fragen Sie hier gerne telefonisch nach, was auf Sie persönlich zukommt.

Möglicherweise kommt auch Beratungshilfe in Betracht (bzw. bei einem Gerichtsverfahren Verfahrenskostenhilfe). Dies gilt vor allem für Personen, die staatliche Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen. Auch zu dieser Kostenfrage sind wir behilflich und erteilen telefonisch Auskunft.